Am Sonntag, den 15. Juni 2025 fand die 10. Allrad Wien-Sommerausfahrt statt. Insgesamt nahmen 20 Allradfahrzeuge und 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran teil. Der Treffpunkt war wie angekündigt ab 9.30 Uhr im Ottenhofweg bei Rohr im Gebirge. Die Organisation funktionierte reibungslos – alle erschienen pünktlich, lediglich ein Teilnehmer traf mit leichter Verspätung ein. Der Start verzögerte sich dadurch nur minimal.
Um 10.30 Uhr begann die Fahrt durch das weitläufige Forstgebiet des Stift Klosterneuburg. Die Strecke war abwechslungsreich und hervorragend befahrbar – nicht zuletzt dank Familie Weiler, die im Vorfeld mit enormem Einsatz die Route vorbereitet hat. Äste wurden ausgeschnitten und große Steine entfernt – dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Das Wetter war wir bestellt – bei 15 Grad gings los und am Ende des Tages stieg die Temperatur sogar bis auf 30 Grad bei strahlendem Sonnenschein.
Die Kolonne fuhr diszipliniert, begleitet und abgesichert von unserem Schlusslicht der Familie Jackel. Besonders wichtig an diesem Tag war das sichere Öffnen und Schließen von rund zehn Gattern, die sich entlang der Route befanden. Danke an Alle, die sich dabei eingebracht haben.
Das Gelände war vielseitig. Staubige Waldwege, kleinere Bachquerungen, grobe Steinstellen und längere Anstiege. Zu Beginn ging es mit rund 20 % Steigung auf etwa 850 Meter Höhe. Weiter bergauf mit wechselnden Landschaftsbildern und beeindruckenden Felsformationen erreichten wir gegen 12 Uhr unser 1. Etappenziel auf ca. 1300 Meter Höhe bei der Freudentaler Mauer.
Es wurde ein kleiner Imbiss mit Salami, Prosciutto, Brot und Käse, sowie kalter Melonensuppe und Apfelsaft vom Stift Klosterneuburg, angerichtet. Danke an Doris und Flora für die perfekte Organisation der Mahlzeiten. Ihr Einsatz für das Gelingen des Tages von der Versorgung bis zur Struktur verdient große Anerkennung.
Um 12.50 Uhr fuhren wir weiter beim Hinkelstein links ab auf einen neuen Streckenabschnitt, der landschaftlich, sowie fahrerisch besonders reizvoll war. Auf der Strecke fielen einige sehr schön blühende Hollerbüsche auf.
Gegen 13.30 Uhr erreichten wir unser Mittagsziel und es begann der Aufbau fürs Mittagessen. Zahlreiche Teilnehmer rückten mit Stühlen und Tischen an. Für einige die ohne Tisch angereist waren, wurde gerne am eigenen Tisch Platz gemacht und so entstanden ein paar nette Gespräche. Das Buffet war sehr reichlich und seeehr lecker. Es war für jeden etwas dabei. Hier nochmals „danke schön“ an Doris und Flora, die bis 1 Uhr morgens u. a. noch ein provenzalisches Huhn kochten. Nach frisch gebrühtem Kaffee und Kuchen und einem Gruppenfoto ging es um 15.30 Uhr an die Schlussetappe.
Diese führte uns nach Tor 6 auf einen knackigen Anstieg, den nicht alle beim 1. Mal bewältigten und auf einen weiteren starken Anstieg in einer Waldpassage mit ca. 30 % Steigung, der vielen Teilnehmern doch einiges abforderte.
Am Ende gab es ein kleines Hoppala, wobei ca. die Hälfte der Gruppe plötzlich fehlte. Gerald, Doris und Flora begaben sich mit dem Haflinger auf die Suche und konnten schließlich die Verlorenen finden. Der Rest vertrieb sich die Zeit mit „Kirschkerne-Zielspucken“; so hatten auch die Kinder eine ablenkende Beschäftigung, bei der auch einige Erwachsene mitmachten.
Insgesamt wurden ca. 60 km Schotterstraßen und Verbindungswege aktiv befahren, im Rahmen eines Forstgebietes mit über 140 km zusammenhängender Wege.
Der Tag war geprägt von Vorbereitungen, Einsatz der Organisation und Rücksicht der Teilnehmer. Danke an Alle und bis zur nächsten Ausfahrt!
Kati
PS – Der Allrad Wien bedankt sich beim Stift Klosterneuburg für die Ermöglichung der Befahrung des Waldgebietes und auch herzlich bei der Bäckerei Schwarz – www.bswien.at – für das Sponsoring der köstlichen Gebäck-, Strudel- und Kuchenauswahl.










